Aktuelles

Nachgang zur Ratssitzung der Stadt Hörstel
vom Mittwoch, 24.06.2020:

Hier zum Tagesordnungspunkt:
Bebauungsplan „Beyer-Deiting“ in Bevergern

Es geht voran: Der Bebauungsplan „Beyer-Deiting“ im Stadtteil Bevergern wird mit einstimmigem Beschluss des Rates am 24.06.2020 bestätigt. Im Pressebericht hierzu werden allerdings nur die Bedenken der CDU verewigt.

Alle im Rat vertretenen Parteien waren vorbereitet und aus guten Gründen bereit, für die Verwaltungsvorlage zu votieren. Wie es schien, wollte die CDU aber einen Sprung in die Vergangenheit vor den Planungsbeginn für dieses Baugebiet vollziehen.

Das Kleinod im Stadtteil Bevergern bewegt die Herzen der Bevergerner wie auch vieler anderer Einwohner unserer Stadt. Seit Jahren dümpelt dieses Gebiet direkt neben der Altstadt vor sich hin. Jetzt können auch hier wie in vielen anderen Siedlungsgebieten der Stadt die Planungen weiter gehen – so wie es versprochen und auch immer wieder gefordert wurde.

Nur der intensiven Vorarbeit der Bauverwaltung ist es zu verdanken, dass die Planungen nie stillstanden. Artengutachten und weitere Vorgaben der Landes- und Bezirksbehörden wurden auf den Weg gebracht. Schon am 20.03.2019 hat der Rat die Verwaltung beauftragt, die Planungen in der aktuellen Form aufzunehmen. Zuvor, am 12.02.2019, wurden die Planungsdetails interfraktionell in der „Biber-Runde“ vorgestellt und von allen Beteiligten aus Politik, beteiligten Bürgern und betroffenen Familien, wie sachkundigen Bürgern als planungs- und begrüßenswert befunden. Vor 16 Monaten: Alles in Ordnung. Alle im Rat vertretenen Parteien haben den Beschluss unterstützt. Stadtteilentwicklung in Reinform.

Die Planungen liegen vor, jetzt will die CDU trotz langer Kenntnis von den Plänen und auch von den Rahmenbedingungen mehrere Schritte zurücktreten und Punkte prüfen lassen, die die Entwicklung des Gebiets nicht nur ggf. lange verzögern sondern auch rechtlich gefährden.

Die Entwickler und Planer des Osnabrücker Büros IBT, (Ingenieurbüro Tovar & Partner, ein weithin bekanntes und anerkanntes Planungsbüro in der gesamten Region) bzw. deren Referent, Stadtplaner Stefan Lehmann, stellte die Pläne im Rat erneut vor. Der Vorgang ist weiterhin offen und formbar.

Warum jetzt hier wie auch in Bezug auf das parallel geplante Gebiet auf dem Gebiet des Alten Sportplatzes in Dreierwalde die Bremse bzw. der Rückwärtsgang der Mehrheitspartei im Hörsteler Rat? Dass der voranschreitende Wahlkampf für die Kommunalwahl hier Regie führt, ist in einer demokratischen Grundordnung nicht unüblich. Das sollte dann aber auch die lokale Presse und deren BerichterstatterInnen verstehen. Nur die ‚Bedenken einer Partei‘ zu berichten und zur Schau zu stellen, lässt tief blicken. Und dies, während die Einschätzungen der anderen vertretenden Parteien im Hörsteler Rat eher aus dem Blick genommen werden.

Vor uns liegt eine wunderschöne Sommerzeit, während der es sich trefflich diskutieren und auch streiten lässt. Standpunkte können erklärt oder erneuert werden. Für einen informativen und dynamischen Wahlkampf dankt die SPD Hörstel allen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt im Voraus – und steht mit allen KandidatInnen für Fragen und Diskussionen jederzeit gerne zur Verfügung.

 

Ihre SPD Hörstel.
Ulla Jung, Vorsitzende des Ortsverein der SPD
Peter Müller, Fraktionsvorsitzender der SPD im Stadtrat Hörstel


Neujahrsempfang der SPD Hörstel

„Mit Energie für euch“ so begrüßte Ulla Jung die Gäste auf dem Neujahrsempfang der SPD in Hörstel.

Und Energie wurde auf der traditionsreichen Veranstaltung reichlich gefühlt. Sei es beim Gastvortrag von Andreas Hübner, Geschäftsführer des Ingenieurbüros Gertec oder von den Bandmitgliedern des Jugendorchesters der KOT Hörstel, die ihren ersten öffentlichen Auftritt hatten.

Hübner konnte in seinem Vortrag die Gäste davon überzeugen, dass viele weitere Schritte zum Niedrigenergiebauen nötig sind, um dem Klimawandel etwas entgegenzusetzen. Und dies kann auch in Hörstel verwirklicht werden. In neuen Baugebieten, z.B. dem Uferquartier im Stadtteil Hörstel könnten ein Nahwärmenetz die Feuerwehr, Sporthalle, Schule, das neue Rathaus und neue Häuser miteinbeziehen. Hübner stellte den Gästen alternative Möglichkeiten zur Wärmeerzeugung dar und erklärte mit Unterstützung einer Präsentation dass der wichtigste Gesichtspunkt bei Bau eines Hauses eine umfassende Beratung sei, die den potenziellen Bauherren und -frauen alle Möglichkeiten und Notwendigkeiten des Umweltschutzes und des energieeffizienten Bauens aufzeigt. Im Kreis der Gäste des Empfangs wurde in der anschließenden Diskussion deutlich, dass der Vortrag alle interessieren und begeistern konnte.

Die Kinder- und Jugendband der Kot, wir erinnern uns, es war der erste öffentliche Auftritt begeistere alle Gäste mit ihrem Einsatz und ihrer Energie. Die SPD wünscht den Jugendlichen weiter ganz viel Spaß bei der Musik und viele weitere begeisternde Auftritte.

Zu guter Letzt konnte auch der stellvertretende Vorsitzende der Landtagsfraktion der SPD, Christian Dahms die Gäste überzeugen, dass die Politik in NRW einer Ausrichtung bedarf, die die Interessen und Bedürfnisse der Menschen vertreten. An vielen Stellen gibt es Verbesserungsbedarf, besonders jedoch im Bereich „Wohnen“ und „Bildung“ erläuterte Dahms. In der Landtagsfraktion der SPD arbeite man mit Hochdruck daran, bessere Lösungen und Ideen für die Herausforderungen der kommenden Jahre zu entwickeln.

Nach den vielen energiereichen Programmpunkten stärkten sich die Gäste an einer leckeren, traditionellen Erbsensuppe und diskutierten noch lange gemeinsam über die Themen des Vormittags