
Der SPD Ortsverein Hörstel besuchte am 13.10.2026 das Alexianer St. Antonius Krankenhaus Hörstel, mit dabei der SPD-Kandidat für die Landtagswahlen im Wahlbezirk Steinfurt II, Dominik Bems aus Rheine.
Der Geschäftsführer der Alexianer St. Antonius GmbH Günter Engels führte die Gruppe durch die Räumlichkeiten und berichtete zum einen von der Geschichte des Hauses, welches von einem Regelkrankenhaus zu einem Suchtkrankenhaus entwickelt wurde. Das dort neu entstandene sogenannte „Hörsteler Modell“, welches auch heute noch umgesetzt wird, stellte eine neue Behandlungsmethode in der Behandlung von Suchterkrankungen dar. Patienten wurden damals, wie auch heute für einen Zeitraum von 42 Tagen aufgenommen, nicht wie in anderen Kliniken deutlich kürzer, sodass in diesem längeren Zeitraum auch an der Rückfallprävention gearbeitet werden kann.
Zum anderen berichtete Herr Engels vom Klinikneubau, der im letzten Jahr abgeschlossen wurde. So konnten nun mehr Behandlungsplätze geschaffen werden, ebenso konnte im vergangenen Jahr die Tagesklinik als teilstationäres Angebot mit 16 Behandlungsplätzen an den Start gehen. Neben dem Klinikgebäude in Hörstel mit den Arbeitsbereichen Psychotherapie, Psychiatrie und Suchtmedizin zählen auch die Bereiche stationäres Wohnen für Menschen mit psychischer Erkrankung und/oder Abhängigkeitserkrankung und der Pflege- und Betreuungsdienst für Menschen in verschiedenen Lebenssituationen zu Angeboten der Alexianer St. Antonius GmbH.
Im gemeinsamen Gespräch wurden auch die Finanzierung der Klinik und die Auswirkungen der möglichen Reformen im Gesundheitssystem angesprochen. Für den Landtagskandidaten Dominik Bems und die SPD Hörstel ist klar, dass trotz der nötigen Reformen im Gesundheitssystem der Mensch nicht auf der Strecke bleiben darf. Psychische Erkrankungen und Suchterkrankungen können jeden Menschen treffen. Umso wichtiger sind Angebote, wie die der Alexianer in Hörstel, um Menschen frühzeitig in ihren Problemlagen Unterstützung anbieten zu können. Kürzungen würden höhere Folgekosten entstehen lassen, da durch unbehandelte psychische Erkrankungen häufig weitere Problemlagen und weitere Erkrankungen entstehen können.
