Bürgermeisterwahl

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Stichwahl!

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Das hervorragende Ergebnis von 38,43% lässt mich

hoch motiviert  in die Stichwahl gehen.

Danke für euer Votum. Jetzt starten wir noch einmal durch!

Generationen verbinden Ideen und Vision für Hörstel 2030

Die Mitgliederversammlung wählte am 19.2. 2015 David Ostholthoff mit einem einstimmigen Votum zu ihrem Bürgermeisterkandidaten.

Hochmotiviert stellt sich der Kandidat einem Wahl- kampf mit den bereits bekannten Kandidaten aus CDU und UWG, der aus seiner Intention von Fairness und Sachlichkeit geprägt sein wird.

Und so erreichen Sie unseren Kandidaten:

David Ostholthoff

Lessingstr. 24, 48477 Hörstel- Riesenbeck

Tel. 0176 / 77361876

Mail: david.ostholthoff@spd- hoerstel.de

Antrittsrede von David Ostholthoff

BürgermeisterwahlLiebe Mitglieder,

Ich freue mich, ab heute Abend offiziell als Bürgermeisterkandidat der SPD – Hörstel anzutreten.

In den letzten Wochen wurde bereits an der einen oder anderen Stelle über eine mögliche Kandidatur eines SPD – Kandidaten gesprochen.

Mit dem heutigen Abend ist es soweit.

Ich trete für die Bürger der Stadt Hörstel und für die SPD an und werfe hiermit meinen Hut, meine Person und mein Engagement in den Ring.

Zu meiner Person: Ich bin hier aufgewachsen und seit 37 Jahren Hörsteler, junger Familienvater und lebe mit meiner Frau Yvonne und unseren zwei Kindern in Riesenbeck . Unser Sohn Thore wurde vor drei Wochen geboren und unsere Tochter Mara feiert im Sommer ihren zweiten Geburtstag.

Die meisten von euch kennen mich als Verantwortungsträger in der Funktion als Filialleiter der Kreissparkasse Steinfurt, Filiale Hörstel, in der ich 10 Jahre tätig war.

Seit meiner Jugendzeit habe ich in der Stadt Hörstel gerne ehrenamtliche Tätigkeiten übernommen.

Mitte der 90er Jahre war ich als Gruppenleiter in der Kolpingjugend aktiv. Mit 17 Jahren habe ich im Judoverein Bevergern als Trainer gearbeitet. Als junger Erwachsener unterstützte ich die Ferienfreizeiten SOBI in Bevergern und RiKiLA Riesenbeck als Teamer.
Diese Erfahrung hat mich sehr geprägt und einen großen Schatz an Lebenserfahrung, Teamgeist und Ideenreichtum geschenkt.

Bei vielen Entscheidungen, die im Rat zu fällen waren, haben mir meine Erfahrungen aus der integrativen Betreuung, die ich im RiKiLa aufgebaut habe, geholfen, sämtlich Standpunkte aus mehreren Blickwinkeln zu betrachten.

Inklusion wird in Riesenbeck schon lange gelebt und ist keine politische Neuheit.

8 Jahre lang habe ich beim SV Teuto Riesenbeck eine Seniorenfussballmannschaft betreut und begleitet.

Zur Politik bin ich durch meinen Opa Hövel gekommen. Karl Hövel, geboren 1919 !

Schon in jungen Jahren habe ich mich mit meinem Opa rege über die Vergangenheit der Region und unsere deutsche Geschichte ausgetauscht und dabei viel erfahren, z.B, dass mein Ur- Opa politisch in der Weimarer Zeit im Kreistag von Tecklenburg aktiv war.

Diese Gespräche haben mich fasziniert, und früh bei mir den Entschluss reifen lassen, mich politisch zu engagieren.

Zur Kommunalwahl 2004, ich war zu der Zeit beruflich in Dreierwalde als Filialleiter der Sparkasse tätig, bin ich daher für die SPD angetreten.
Ihr glaubt gar nicht, was man als Kandidat der SPD in Dreierwalde in der Zeit zu hören bekommen hat.

Zunächst noch kein Parteimitglied, hat mich Hans Pollul nicht überzeugen müssen, anzutreten. Ich habe es direkt gerne gemacht.

Ich wollte parteiunabhängig für die Stadt mit gestalten und meine persönliche Entscheidungen und Meinungen über Parteigrenzen hinaus treffen. Ich dachte damals noch:

Im Rat geht es immer nur darum, gegen die anderen zu sein.

Dies wird uns ja auch von der großen Politik vorgemacht .
Aber so verstehe ich Politik nicht und habe sie auch nicht erlebt.

Wir wollen gestalten und für unsere Bürger eine Lebensumfeld schaffen, in dem es uns gut geht.

Da tritt die Partei in den Hintergrund !!

Wir freuen uns über positive Entwicklungen und helfen uns gegenseitig, wenn es auch mal schwierige Phasen gibt, die es zu überstehen gilt.

Ich erlebe bei allen SPD- Ratskollegen eine stetige Gemeinwohlorientierung und das zeichnet uns als Partei hier in Hörstel aus.

Einen Ortsklüngel oder Seilschaften gibt es in unserer Partei nicht.

Wir denken für die Stadt Hörstel und nicht in Ortsteilen.
Wir entscheiden im Interesse der Bürger und richten uns daran aus.

Wir sehen den immer kleiner werdenden Spielraum unserer Finanzen und setzen daher zielgerichtet Prioritäten.

Wie gesagt, am Bürgerwohl orientiert und über die Ortsgrenzen hinweg für eine gemeinsame Stadt Hörstel !!!

Dafür stehe ich !!

Für mich gibt es nur eine Stadt, die aber davon lebt, dass in jedem Ortsteil liebenswerte und lebenswerte Stärken vorhanden sind.

Hier sehe ich als Bürgermeister in der Stadt Hörstel immer noch eine der größten Aufgaben!

Identifikation mit dem Ganzen und Stärkung der Stadt Hörstel, insbesondere dem Ortsteil Hörstel als Zugpferd, hilft anschließend jedem Ortsteil !!!

Denn hierdurch wird die wirtschaftliche Kraft gestärkt!!

Hörstel 2030, Visionen und Emotionen

Wir müssen, um die zukünftigen Chancen zu nutzen, viel stärker und gemeinschaftlicher als eine Stadt auftreten.

In Zeiten immer engerer finanzieller und demographischer Ressourcen müssen wir unsere Stadt Hörstel viel kräftiger nach vorne schieben und stärker repräsentieren.

Wir könnten im Netzwerk Tecklenburger Land mit einer gemeinsamen Identifikation unsere Stadt finanziell unabhängiger aufstellen. 

Ich werde in der nächsten Zeit mit den SPD Bürgermeistern aus den umliegenden Kommunen Gespräche führen, in welchen Bereichen aktive Zusammenarbeit möglich sein wird. Insbesondere Hopsten hat viele Berührungspunkte mit uns. Interkommunale Zusammenarbeit ist das Stichwort!

Als Bürgermeister brauche ich die Hilfe der Bevölkerung. Ich möchte die Bürger der Stadt auf diese Reise mitnehmen. Ich freue mich über konstruktive Mitarbeit. In den letzten Jahren als Ratsmitglied habe ich sehr viele Ideen und Anregungen unserer Bürger wahrgenommen.

Diese gilt es umzusetzen!!

Der Rat, die Verwaltung und die Bürger müssen an einem Strang ziehen, um das Beste zu erreichen.

Für mich als Bürgermeister habe ich den Anspruch, grundsätzlich Sachverhalte so transparent zu erklären, dass jeder Einzelne sie versteht.

Als Person, die von außen in die Verwaltung kommt, sehe ich Dinge aus einem anderen Blickwinkel – mit neuen Ideen und einer klaren Bürgerorientierung

Das ist meine Stärke!

Die Verwaltung und der Rat müssen aber ebenfalls bürgernäher werden.

Wie kann es ansonsten sein, dass unsere Bürger denken, der Rat und die Verwaltung würde versuchen, die Ansiedlung der Rossmann – Filiale in Hörstel zu verhindern?

Da klappt etwas in der Kommunikation nicht.

Da fehlt es doch an Aufklärung!

Wie ich bereits erwähnte, möchte ich die Bürger mit ins Boot holen. Insbesondere unsere jungen Familien möchte ich integrieren.

Der Aufbau unserer Gesamtschule ist für die Zukunft Hörstels sehr entscheidend!

Hier sage ich deutlich, für den Aufbau einer sehr, sehr guten Gesamtschule wird es aus meiner Sicht jede verfügbare Ressource geben, denn mit einer starken Gesamtschule werden wir in unseren jüngeren Generationen eine Identifikation für die Stadt schaffen, fachlich starke Auszubildende für unsere Betriebe aktivieren und vor allem für junge Familien als Stadt zum Leben interessant bleiben.

Damit wir uns hier nicht falsch verstehen, es geht nicht um Luxusausstattung. Aber sobald aufgrund finanzieller Rücksichtnahme neue Ideen für die Zukunft abgewürgt und Prozesse geschoben und verlangsamt werden, werde ich alles dafür tun, dies zu verhindern. Ich möchte eine 1a – Gesamtschule!

Hier können wir mit Ideen der Bürger und Eltern zukünftiger Schüler enorm voneinander profitieren.
Denn ganz klar: Bevor wir hier sparen, können und müssen wir zunächst alte Zöpfe abschneiden, anstatt eine Weiterentwickelung zu verhindern.
Was meine ich mit alten Zöpfen?
Es muss Schluss sein mit der weitbekannten Einstellung, wenn ein Ortsteil etwas bekommen hat, dann erwartet der nächste das Gleiche!!

Genau hier können finanzielle Spielräume geschaffen werden.

Ich möchte beim Thema Finanzen etwas mehr ins Detail gehen.
Von mir stammt die Vision, mittel- bis langfristig unabhängig von den Schlüsselzuweisungen zu werden.

Ich habe diese Aussage bereits in den ersten Diskussionen getätigt, als es im Stadtrat wieder darum ging, höheren Instanzen die Schuld unseres finanziellen Defizits anzukreiden, anstelle Lösungen zu suchen.

Als Bürgermeister wird es meine Aufgabe sein, auf die finanzielle Ausstattung der Stadt beim Kreis und insbesondere Land aufmerksam zu machen.
Ich werde dafür kämpfen, einen ausgeglichenen Haushalt zu erzielen!

Trotzdem !!! ist es mehr meine Art, selbst vor Ort anzupacken und aus einer Stärke heraus zu fordern und zu fördern, als letztendlich zu klagen!

Und daher nochmals: lasst uns anpacken, verändern und manches weglassen, was nicht mehr zu einer Verbesserung führt.

Es lohnt sich!
Eine finanziell bessergestellte Kommune kann es aber nur durch eine solide und wachsende Wirtschaft geben.

Wir müssen neue Arbeitsplätze in Hörstel schaffen, Firmen zu Investitionen motivieren und die Rahmenbedingungen optimal halten.

Hierzu benötigen wir eine deutlich stärkere und professionelle Wirtschaftsförderung. Es gibt von mir klare Vorstellungen, wie die von uns geforderte Aufstockung im Bereich Stadtmarketing aussehen soll.

Es geht mir nicht darum, das Ehrenamt und die aktuellen Leistungen unserer Geschäftsleute an dieser Stelle zu schmälern.

Nein, vielmehr habe ich 10 Jahre in der Werbegemeinschaft Hörstel mitgearbeitet und weiß, wo der Schuh drückt.

Wenn ich vorhin von einer Stadt gesprochen habe, können hier die Geschäftsleute noch viel mehr voneinander profitieren. Es reicht daher nicht, eine zusätzliche Arbeitskraft einzustellen, die die unliebsamen Dinge bearbeitet, Arbeit abnimmt und nur so weitermacht wie bisher.

Der Grund ist, dass dies schlicht zu keiner Veränderung führen würde….!!!

Ich muss jemanden finden, der mit mir gemeinsam neue Ideen einbringt und die Werbegemeinschaften miteinander vernetzt.

Jemand der nicht nur für einen Ortsteil denkt , sondern für das Ganze steht.
Nur so entsteht eine Dynamik, dir mir in den letzten Jahren persönlich sehr gefehlt hat.

Entscheidungen brauchen immer Zeit, zu reifen. In Hörstel erlebe ich an vielen Stellen, dass wir gerne etwas auf die lange Bahn schieben und die Reifezeit überschreiten!

Ich sage nur 10 Jahre Flughafen, 8 Jahre Alte Schule in Birgte.

Provokante Frage: Was hätte mit den eingesparten Geldern der Unterhaltung bei den Sportvereinen bereits gestaltet werden können?

Es liegen uns im Rat Anträge vor, die sich dann bereits erledigt hätten.

Ich möchte zurückkommen auf die „bürgernahe Politik“.
Ich sehe eine Chance für die Einführung eines Bürgerhaushaltes.

Ich finde die Idee sehr interessant, die FDP hat sich dazu bereits in ihrer Haushaltsrede geäußert . Ich sehe durch die neugeschaffene Transparenz Chancen, den Haushalt zu verbessern und Akzeptanz zu finden bei den anstehenden finanziellen Umverteilungen.

Bürger, die per Bürgerhaushalt ihre Stadt aktiv mit gestalten können, identifizieren sich mehr mit ihrer Stadt. Dies fördert dann das positive Image der Stadt auch nach außen hin.

Durch die Beteiligung lernen Bürger mehr über demokratische Prozesse und warum ihre Stimme wichtig ist. Die Möglichkeit der Beteiligung fördert das politische Interesse und Engagement der Bürger.

Letztendlich will ich der Bevölkerung klar machen, dass es sich lohnt, sich zu beteiligen und auch bei den politischen Parteien aktiv zu werden.

Dabei ist es gleich, bei welcher Partei hier vor Ort mitgearbeitet wird!

Für wen gestalten wir? ……. Für unsere Kinder und die zukünftigen Generationen.

Als Bürgermeister möchte ich in den nächsten Jahren die Stadt begleiten und weiterentwickeln.

Wichtig ist es, einen Dialog zwischen Jung und Alt zu schaffen, von Erfahrung zu lernen und die Dynamik mitzunehmen.

Dynamik in einer Stadt, in der unsere Kinder, Familien und Senioren aufwachsen und leben, in der wir uns bestmöglich eingesetzt haben.

Nur so kann jeder einzelne Ortsteil profitieren.

In den letzten Jahren hat die SPD vor Ort Ideen und Visionen formuliert, um die Zukunft zu gestalten. Mit dem Antrag „Jung kauft Alt“, haben wir den ersten Aufschlag genutzt, auf die Problematik des Demographischen Wandels hinzuweisen.

Die innere Ortsverdichtung hat auch Willy Peters in sein „Wahlprogramm“ übernommen .

Ich habe 10 Jahre direkt gegenüber der „Geisterimmobilie“ gearbeitet. Mit Blick in die Zukunft sind die Ortskerne von Hörstel und Riesenbeck meine Prioritäten, da es dort gilt, große Leerflächen zu überplanen!

In der Vergangenheit habe ich die Stadtverwaltung als leistungsstarkes Team erlebt. Sie haben einen guten Job gemacht und sind flexibel und dynamisch aufgestellt.

Mit meinem Blick von außen auf das Team traue ich jedem Einzelnen dieser engagierten Truppe mehr Verantwortung zu.

Ich möchte bewusst Stärken stärken und insbesondere den Amtsleitern mehr Kompetenzen und mehr Handlungsfreiräume geben, dies mit dem Ziel, von diesen Kernkompetenzen zu profitieren und konkret neue Ideen lebendig werden zu lassen.

Ich trete an mit Eurer Stimme für:

Generationen verbinden – Ideen und Vision für Hörstel 2030!